Anfang Juli trafen eine gute Freundin und ich den meist gepiercten Mann der Welt, Rolf Buchholz, zu einem Shooting.

Vor etwa drei Monaten schrieb mich Bellla, eins meiner Models und eine gute Freundin, an ob ich nicht Lust auf ein TFP-Shooting mit ihr und einem gewissen Rolf Buchholz hätte. Sie würde mich dafür als Fotografen haben wollen. Der Name sagte mir nichts, was sich jedoch schnell änderte. Bellla klärte mich auf, dass das der Rekordhalter in Punkto Piercings bei den Männern wäre. Er wäre doch ständig im Fernsehen zu sehen. Sie hatte ihn angesprochen ob er zu einem Shooting mit ihr bereit wäre, was er bejahte.

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Persönlich bin ich kein großer Fan von Piercings, bzw. von vielen Piercings. Ein paar an den richtigen Stellen empfinde ich als attraktiv, aber sowie es zu viel Blech wird hält sich meine Begeisterung  ziemlich in Grenzen. Mein Geschmack ist es nicht. Dem entsprechend war es für mich eher uninteressant Rolf einfach aufgrund seiner Piercings zu fotografieren. Viel spannender fand ich die Herausforderung den Menschen hinter all dem »Blech« abzulichten. Natürliche Portraitaufnahmen sollten es also werden.

Bellla organisierte alles und vor einem Monat trafen wir uns dann alle in Dortmund im Westfalenpark. Rolf Buchholz entpuppte sich als sehr sympathischer, etwas zurückhaltender Mensch mit dem die Arbeit echt Spaß machte, und Bellla ist eh immer großartig. Trotzdem muss ich gestehen, dass mein Ziel den Menschen hinter dem Körperschmuck zu fotografieren tatsächlich eine Herausforderung war. So viele Piercings empfinde ich wie eine Maske aus Metall und ich bin mir selbst nicht sicher ob ich meinen eigenen Anforderungen gewachsen war. Beurteilt selber.